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Mari Mari Cultural Village, a set on Flickr.

Von KK aus besuchten wir ein für Touristen aufgebautes Dorf namens Mari Mari. Dort bekommt man einen Einblick in den Alltag und die Traditionen der Ureinwohner Borneos, die nebenbei bemerkt einst aktive Headhunter waren. Irgendetwas Gruseliges hat wohl jedes Völkchen zu bieten: Die Maori waren früher Kannibalen, die Stämme hier spießten die Köpfe ihrer Feinde vor dem Haus auf, um damit zu prahlen.

Wir hatten übrigens eine Privat-Tour - wir waren zufällig die einzigen Besucher. Wir lernten, wie die Stämme Reiswein produzieren, Honig gewinnen, Feuer machen u.s.w. Außerdem gab es ein spezielles Trampolin und Henna-Tattoos. Das Ganze war sehr interaktiv: Wir durften fast alles ausprobieren, vom Schießen mit Blasrohr bis zur Essenszubereitung im Bambusrohr.

Außer uns war noch ein Malaysisches Filmteam anwesend, die uns eine Auswahl tropischer Früchte anboten - unter der Bedingung, dass sie uns filmen durften, während wir diese probieren. Und so werden wir wohl in einem Werbefilm von Tourism Malaysia landen.

Abgeschlossen wurde unser Besuch, wie das so ist, von einer Tanzaufführung mit anschließendem Essen. Und das alles nur für uns allein. Natürlich ist so etwas immer eine etwas künstliche Touri-Veranstaltung, aber auch ein guter Einstieg in die Kultur und Tradition der Landesbewohner.

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  1. von danielandnicole gepostet